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Humor

Beim letzten Wohnungsbrand war Franz Angriffstruppführer. Es galt, eine alte Dame zu retten, die schreiend auf dem Balkon stand. Franz also die Leiter hoch bis in das dritte Obergeschoss.

Er nimmt die Oma auf den Arm und sagt: "So Oma, jetzt musst du aber noch einen Moment die Zähne zusammenbeißen !"

"Oh", murmelt sie, "Da muss ich wohl doch noch mal rein. Die liegen nämlich auf dem Nachttisch."

Der Gerätewart (Fritz) war mit der LF 16/12 zur Überprüfung in der Kreisfeuerwehrzentrale. Auf der Rückfahrt sieht er am Straßenrand die Verlobte seines Zugführers stehen. Die hat eine Panne gehabt und will nun nach Hause "trampen". Sie ist ein recht hübsches Ding und auch kein Kind von Traurigkeit, daher nimmt Fritz sie gerne mit. Nach einer ganzen Weile Fahrt, kann Fritz nicht mehr widerstehen und fragt sie, ob sie denn nicht ein bisschen mit ihm "poppen" möchte.

"Ja, gern" antwortet sie, "aber wo denn ? Wenn wir beide es hier im Fahrerhaus treiben, werden wir womöglich noch erwischt."

"Ach," sagt Fritz, "ich habe eine Idee. Wir legen eine Decke unters Fahrzeug, da kannst du es mir schön besorgen und wenn jemand fragt, sagen wir, dass wir nur den Auspuff reparieren wollen." Gesagt, getan. Die beiden sind so richtig schön bei der Sache, da steht auf einmal der Wehrführer neben ihnen und brüllt:

"Ja sagt mal, seid ihr denn verrückt, am hellen Tag auf der Straße zu vö.... ?!

"Wieso ?" sagt Fritz, "Wir reparieren nur den defekten Auspuff."

"Ja, Ja,", sagt der Wehrführer. "Ihr hättet mal lieber die Handbremse reparieren sollen, das Löschfahrzeug steht nämlich schon 500 m weiter."

Ein kleiner Bub geht mit einem Hund spazieren. Am Hund hat er ein Spielzeug- Feuerwehrauto befestigt. Er kommt an einer Feuerwache vorbei, vor der ein Feuerwehrmann steht. "Hast du aber ein schönes Feuerwehrauto", sagt er anerkennend zu dem Kind, doch dann betrachtet er die Sache genauer.

"Wieso, um Gottes Willen, hast du dein Auto bei dem Hund an den Hoden befestigt? Das macht man doch am Halsband!"

"Ich weiß", antwortet der Bub, "aber dann funktioniert die Sirene nicht!"

Der Papa liegt gerade schön gemütlich auf der Couch, da kommt zum wiederholten Mal der kleine Sohn und sagt:

"Papa, kann ich bitte noch ein Glas Wasser haben ?"

"Aber Junge ! Das ist doch nun schon dein viertes Glas Wasser innerhalb von 15 Minuten. Hast du denn wirklich so einen großen Durst ?"

"Nee, Papa  aber das Bett brennt doch immer noch !"

An der Himmelstür klopf´s. Petrus mach auf , keiner da.

Es klopft nochmal. Petrus öffnet wieder, wieder keiner da.

Nach kurzer Zeit ein drittes Klopfen. Wieder keiner da.

Petrus legt sich auf die Lauer.

Es klopft wieder Petrus reißt die Tür auf und schnappt blitzschnell einen Mann, der davor steht.

„Was soll jetzt das ?“ brüllt er ihn an. „Ich kann nix dafür“, meint der Mann, „ ich hatte einen Herzstillstand – da war ich das erste mal hier. Dann haben die Helfer der Feuerwehr zu reanimieren begonnen, eine Weile ging das gut, dann war ich wieder hier. Da kam der Rettungsdienst und hat defibrilert .

Na , ja schließlich ging´s wieder etwas schlechter und ich war wieder da. Dann kam der Notarzt und hat medikamentös therapiert schwups, ging´s wieder besser

Aber mittlerweile haben sie mich im Krankenhaus übergeben, jetzt bleibe ich entgültig hier

Aber auch natürlich darf etwas zum Nachdenken auch nicht fehlen

Die Idioten von der Feuerwehr ......

Stellen Sie sich bitte einmal vor, dass Sie an einer Hauptverkehrsstraße wohnen. Nachts um drei Uhr fährt  mit Tatü Tata und Radau die Feuerwehr, das Rote Kreuz, oder eine der anderen Hilfsorganisationen mit ihren Freiwilligen und somit "unbezahlbaren" Helfern an Ihrem Haus vorbei.

Sie werden sofort wach und denken eventuell...

... "Hoffentlich kommen die noch rechtzeitig?"

oder

..."Na ja, nach §35 StVO muss der Fahrer ja mit Blaulicht und Martinshorn fahren"

oder (am wahrscheinlichsten)

..."Müssen diese Idioten wieder so einen Krach machen?"

Aber haben Sie auch schon einmal daran gedacht,

...dass diese Idioten vor drei Minuten noch genauso friedlich in ihrem Bett schlummerten wie Sie?

...dass diese Idioten auch um sechs Uhr früh wieder raus müssen, wie Sie?

...dass diese Idioten, wenn sie nach zwei oder drei Stunden wieder ins Bett fallen sowieso nicht mehr schlafen können, weil man halt nicht so gut schläft, wenn man gerade einen Menschen aus einem brennenden Haus oder verunfallten Fahrzeug gerettet hat?

Aber wahrscheinlich werden Sie gar nicht wach, weil unsere Fahrer aus Rücksicht auf Sie trotz § 35 StVO das Martinshorn auslassen, oder weil Sie nicht an einer Hauptverkehrsstraße wohnen.

Dann haben Sie eben Glück und brauchen sich nicht über die "Idioten" von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, oder von den anderen Hilfsorgansiationen aufregen.

... außerdem denken die inzwischen schon selbst:

"Warum mache ich IDIOT das eigentlich???"

Die Feuerwehren am Aushungern?

 

„Retten, löschen, bergen, schützen", so lautet ein Wahlspruch der Feuerwehren, und diese vier Worte umschreiben auch ganz treffend deren Aufgaben bzw. die Erwartungen, welche in unsere Feuerwehren gesetzt sind.

Die Spezialisten der Freiwilligen Feuerwehren müssen nach einer Alarmierung sofort am Ort des Geschehens sein, sie müssen natürlich dort selbst schnellstens Hilfe leisten. Wenn möglich sollen sie auch gleich alle Spuren der Katastrophe beseitigen und dabei dürfen selbstverständlich keine Fehler passieren - dies alles setzt man als Betroffener oder Außenstehender (Zuschauer?) natürlich voraus, denn dafür sind die tapferen Helden der Feuerwehren schließlich da...

 

Nur - ganz so einfach ist die Sache dann nicht, denn um im Ernstfall so helfen zu können, wie es erwartet wird, müssen mindestens zwei Voraussetzungen erfüllt sein

 

1. Personal

 

Das Personal - Hier gleich eines vorweg: Bei den meisten Feuerwehrmitgliedern handelt es sich keineswegs um hochbezahlte Profis. Die Männer (und Frauen) der Feuerwehren versehen ihren Dienst am Nächsten ehrenamtlich, d.h. ohne jegliche Bezahlung. Für ihre Aus- und Weiterbildung und den Besuch von Spezialkursen müssen sie Urlaub nehmen, die notwendigen Übungen zur Erhaltung bzw. Verbesserung des Ausbildungsstandes finden in ihrer Freizeit statt. Oder die Einsätze: Zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit zu sein, jede Krisensituation unter teilweise enormen psychischen Druck meistern. Oft sind dabei auch schwere und sehr gefährliche Arbeiten durchzuführen.

 

2. Ausrüstung

 

Die Feuerwehrausrüstung: Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge und Geräte, welche die technischen Voraussetzungen für alle möglichen Hilfeleistungen schaffen. Da zur Herstellung dieser Ausrüstung naturgemäß nur hochwertiges Material verwendet werden kann und auch eine lange Stabilität und Haltbarkeit unter schwierigsten Einsatzbedingungen verlangt wird, ist sie auch relativ teuer. Und genau hier beginnt es, kritisch zu werden.

 

3. Mehr Aufgaben - weniger Geld

 

Obwohl die Aufgabenstellungen an die Feuerwehren immer umfangreicher werden, gibt es zur Beschaffung der dafür notwendigen Geräte und vor allem Fahrzeuge nicht genügend finanzielle Mittel. Sicher, einige Feuerwehren wurden in letzter Zeit mit modernsten Fahrzeugen ausgestattet, aber sehr viele Feuerwehren müssen noch mit zum Teil komplett veralteten und zu schwach motorisierten Fahrzeugen vorlieb nehmen. Konnten sie früher nach 15 Jahren um einen Ersatz ansuchen, so wurde diese Frist nun auf 20 Jahre hinaufgesetzt. Dies brachte natürlich schon so manche Probleme mit sich. Aber durch den chronischen Geldmangel kam es dazu, dass die „Altersgrenze" für Feuerwehrfahrzeuge nun auf ganze 25 Jahre erweitert wurde. Das heißt: Es muss ein Vierteljahrhundert Dienst versehen, bevor es durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden kann, sofern die finanziellen Mittel dafür vorhanden sind; schließlich leiden auch die Gemeinden selbst immer mehr unter dem finanziellen Notstand.

Die für diesen Missstand Verantwortlichen sind aufgerufen, schnellstens eine positive Wende herbeizuführen und alle Feuerwehren mit entsprechenden Fahrzeugen und Geräten auszustatten. Es ist nämlich schlicht und einfach falsch, immer nur damit zu argumentieren, es koste zu viel. Man kann nicht einer聳eits verlangen, die Feuerwehren müssen alles können (auch der Katastrophenschutz ist hier integriert) und sie andererseits aushungern. Und überhaupt: Es ist geradezu beschämend, wenn von den zuständigen Stellen immer nur die Kostenfrage in den Vordergrund gestellt wird und gleichzeitig gerne übersehen wird, daß alle Feuerwehrmitglieder ihren oft sehr gefährlichen und anstrengenden Dienst zum Wohle der Allgemeinheit selbstlos und gratis versehen. Noch dazu leistet die Feuerwehr als „Mädchen für alles" des öfteren Arbeiten, die gar nicht zu ihren Aufgaben zählen. Außerdem müsste die Rettung von Menschen, Tieren und Sachwerten den Einsatz aller Mittel rechtfertigen.

 

Viel Leistung um wenig Geld?

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